Ein sicherer, empathischer Raum für Heilung und neue Orientierung
Der Gegen Missbrauch Kongress 2.0 ist ein kostenfreier Online Kongress, der sich an Menschen richtet, die in ihrer Kindheit oder Jugend sexuellen, emotionalen oder psychischen Missbrauch erlebt haben. Er wird ausdrücklich von einer Betroffenen gestaltet und lädt dazu ein, den eigenen Weg aus Scham, Schweigen und innerer Starre heraus in Richtung Selbstbestimmung, Würde und einen friedlicheren Alltag zu gehen. Der Kongress versteht sich als Ort, der Kopf und Herz gleichermaßen anspricht: mit fundiertem Wissen, praktischen Übungen, Mutmachgeschichten und vielen Perspektiven, die zeigen sollen, dass niemand mit seiner Geschichte allein bleiben muss.
Der Kongress läuft online vom 01. bis 09. April 2026. In dieser Zeit werden über 40 Beiträge angekündigt, darunter 35 Interviews mit renommierten Fachleuten sowie 15 bis 16 Mutmach Berichte von Betroffenen. Bereits der erste Kongress hatte eine große Resonanz, es werden 3500 plus Teilnehmende bisher genannt. Zusätzlich wird hervorgehoben, dass bereits 2000 Euro an Vereine gespendet wurden, die sich gegen Missbrauch stark machen. Für die neue Ausgabe ist außerdem angekündigt, dass 25 Prozent des Gewinns an Hilfsorganisationen gehen sollen. Hier anmelden:
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Für wen dieser Kongress gedacht ist
Der Kongress richtet sich an Menschen, die Missbrauch erlebt haben und sich in typischen Folgen wiedererkennen, ohne dass sie sich dafür erklären oder rechtfertigen müssen. Genannt werden unter anderem das Gefühl, schnell ungeliebt oder schlecht behandelt zu werden, ein Wunsch nach mehr Kraft im Alltag, Einsamkeit mit der eigenen Geschichte, Scham und gleichzeitig Sehnsucht nach Intimität, Ängste, Panik oder PTBS, Schwierigkeiten mit Grenzen, ein belastetes Verhältnis zum eigenen Körper oder das Gefühl von Taubheit, häufige Krankheiten oder Erschöpfung. Auch Prävention wird als wichtiger Aspekt angesprochen, für sich selbst und für Kinder.
Der Kongress positioniert sich dabei nicht als ein Format, das eine schnelle Lösung verspricht, sondern als eine Einladung, den Weg zur Heilung zu enttabuisieren. Viele Inhalte sollen Balsam sein, weil sie Menschen genau dort abholen, wo sie gerade stehen, ohne Druck und ohne Erwartung, dass „alles schon längst verarbeitet sein müsste“.
Was Teilnehmende erwarten können
Die Beiträge werden als „Buffet der Möglichkeiten“ beschrieben. Das bedeutet, dass unterschiedliche Ansätze nebeneinander stehen dürfen: Wissenschaft, Therapie, Körperarbeit, Nervensystemwissen, Selbstfindung, Spiritualität, rechtliche Orientierung und praktische Alltagsschritte. Auch das Thema Anzeige und die Frage, ob und wann das sinnvoll sein kann, wird genannt. Gleichzeitig werden innere Prozesse wie Selbstwert, Scham, Schuldumkehr, Sucht, Selbstbestrafung, Bindungsmuster, Nähe, Intimität und Beziehungsfähigkeit aufgegriffen.
Der Kongress betont, dass Heilung nicht nur im Kopf stattfindet. Es geht um Körper, Geist und Seele, also um den ganzen Menschen. Viele Betroffene berichten, dass allein das Verstehen von Trauma Mechanismen bereits entlastet, weil sie erkennen, dass ihre Reaktionen keine Schwäche sind, sondern nachvollziehbare Schutzprogramme. Genau dieses Verständnis soll kombiniert werden mit konkreten Handlungsmöglichkeiten, damit sich Alltag, Beziehungen und das innere Sicherheitsgefühl wieder stabiler anfühlen können.
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Die drei Kernmotive: raus aus Ohnmacht, rein in Lebendigkeit
Im Kongress werden drei zentrale Gründe für die Teilnahme herausgestellt. Der erste ist das Wissen und die Vielfalt, die Kopf, Herz und Seele bedient und konkrete Lösungen anbietet, von Trauma Wissen bis zu Übungen und Orientierung im Umgang mit dem System, wenn etwa Anzeige oder rechtliche Schritte ein Thema sind. Der zweite Grund ist der Weg raus aus dem Opfergefühl, nicht im Sinne von Schuld oder Druck, sondern im Sinne von Selbstbestimmung, weniger Flashbacks, mehr Handlungsspielraum und ein neues Gefühl von Kraft. Der dritte Grund ist Lebendigkeit statt Starre, also Mut, sich neu auszurichten, Zeichen des Lebens wieder wahrzunehmen und Schritt für Schritt die Segel neu zu setzen.
Die Speaker: Fachwissen, Erfahrung und Betroffenenperspektive
Die Speaker Liste ist breit gefächert und verbindet renommierte Traumafachleute, Therapeutinnen und Experten mit Menschen, die als Betroffene ihren Weg teilen. Genannt werden unter anderem Verena König, Prof. Dr. Franz Ruppert, Michaela Huber, Johanna Hauck, Dr. med. Ilona Schönwald, Rainer Franke, Dami Charf, Markus Asano, Martin Auerswald, Mai Nguyen, Denise Ulke, Lisa Milch, Lisa Schwarz, Alice Westphal, Lilian Runge, Timo Janisch, Gabriele A. Petrig, Renata B. Vogelsang, Katharina Nawka, Anna Leke von Langendorff, Michael Reh, Andreas Pott, Dr. Christine Hanson, Maria Sanchez, Andreas Renz, Sylvia Harke, Elisabeth Nguyen, Axel Dubinski, Henrike Ortwein und weitere.
Auch einzelne Beitragstitel werden hervorgehoben, etwa Themen wie Erinnerung und Realität bei Missbrauch, innere Blockaden und Trauma Erfolg, Atem und Nervensystem, Scham und Schuldumkehr, Folgen innerfamiliären Missbrauchs und Inzest, Sexualität und Intimität nach Trauma, Epigenetik, Quantenphysik, Geistheilung, Bindung und Abhängigkeit, Täterlogik und deutsches Rechtssystem, Spieltherapie für Kinder und Eltern, Hochsensibilität und Trauma, Frequenz und Klangarbeit, EMDR, MET Traumatherapie, systemische Aufstellungsarbeit und viele weitere Blickwinkel. Dadurch entsteht ein sehr umfassendes Bild, das nicht einseitig auf einen Ansatz setzt, sondern Möglichkeiten nebeneinander stellt.
Die Veranstalterin: Katharina Nawka
Der Kongress wird von Katharina Nawka veranstaltet, die sich als Unternehmerin, Mutter von drei Kindern, Ehefrau und selbst Betroffene beschreibt. Sie spricht offen darüber, dass sie mit 11 Jahren Opfer sexuellen Missbrauchs wurde und lange Zeit gebraucht hat, um sich stabil zu fühlen. Sie begründet den Kongress damit, dass viele wegschauen, aus Unsicherheit, Scham oder Angst, und dass das Tabu gebrochen werden muss. Gleichzeitig will sie vorleben, dass ein zufriedenes Leben trotz Missbrauch möglich sein kann und dass Missbrauch keine Sackgasse sein muss. Ihre Haltung ist dabei klar: Sie sitzt mit den Teilnehmenden im selben Boot und möchte weitergeben, was ihr geholfen hat und was sie sich früher selbst gewünscht hätte.
Ablauf: so funktioniert der Kongress
Die Teilnahme ist kostenfrei. Nach der Anmeldung erhalten Teilnehmende die Zugänge per E Mail. Vom 01. bis 09. April 2026 können die Inhalte von zuhause aus angesehen werden. Es wird betont, dass die Beiträge in einem empathischen Raum stattfinden, in dem jede Person das Tempo selbst bestimmen darf, also pausieren, überspringen, nur auswählen, was gerade möglich ist.
Zusätzlich wird darauf hingewiesen, dass einige Inhalte sehr belastend sein können. Es gibt eine klare Triggerwarnung mit der Empfehlung, gut für sich zu sorgen, Pausen zu machen und sich bei Bedarf Unterstützung zu holen, etwa durch vertraute Menschen. Es wird ebenfalls deutlich gemacht, dass die Inhalte keine Therapie ersetzen und keine individuelle Beratung darstellen und dass kein Behandlungs oder Therapieverhältnis entsteht.
Wichtige Hilfsangebote und Schutzrahmen
Der Kongress nennt ausdrücklich Hilfsangebote für Krisen und Notfälle, etwa Notruf bei akuter Gefahr oder Suizidgedanken sowie Telefon Seelsorge und Hilfetelefone, darunter auch das Hilfetelefon Sexueller Missbrauch und das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen. Außerdem wird betont, dass das Angebot sich an Personen ab 18 Jahren richtet und Minderjährige die Inhalte nicht oder nur mit geeigneter Begleitung nutzen sollten.
Fazit: Enttabuisieren, verbinden, weitergehen
Der Gegen Missbrauch Kongress 2.0 ist als Einladung formuliert, das eigene Schweigen zu brechen, zuerst vor sich selbst, und die Geschichte nicht länger als etwas zu tragen, das isoliert. Er bringt Fachwissen und Betroffenenstimmen zusammen, um Orientierung zu geben, um Mut zu machen und um konkrete Schritte zu ermöglichen. Wer sich nach einem empathischen Raum sehnt, in dem Wissen, Herz und Heilung nebeneinander existieren dürfen, findet hier ein umfangreiches kostenfreies Angebot, das nicht überfordert, sondern begleiten will, in Richtung Würde, Selbstbestimmung und einem Alltag, der sich wieder mehr nach Leben anfühlt
Hinweis: Über die Namen der Speaker gelangst du zu weiteren Informationen und Angeboten. Einige dieser Links sind Affiliate-Links.
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