Split Happens – Der Trennungskongress: Damit Friede bleibt, wenn Liebe geht
Eine Trennung gehört zu den tiefsten Einschnitten im Leben. Sie kann sich anfühlen wie ein Erdbeben im eigenen Herzen: Plötzlich ist nichts mehr selbstverständlich. Aus Nähe wird Abstand, aus gemeinsamen Plänen werden offene Fragen, aus Liebe wird manchmal Schmerz, Wut, Trauer oder Sprachlosigkeit.
Genau hier setzt „Split Happens – Der Trennungskongress“ an. Der kostenfreie Online-Kongress findet vom 16. bis 23. Juni 2026 statt und richtet sich an Menschen, die sich vor, in oder nach einer Trennung befinden. Das zentrale Anliegen: Trennung soll nicht automatisch Krieg bedeuten. Auch wenn Liebe geht, darf Frieden bleiben.
Dabei ist wichtig: Dieser Kongress ruft nicht grundsätzlich zur Trennung auf. Er romantisiert Trennung nicht und stellt sie auch nicht als leichte Lösung dar. Vielmehr möchte er Menschen auffangen, die sich bereits in einer solchen Lebensphase befinden oder spüren, dass ihre Beziehung an einem sehr kritischen Punkt steht. Im Mittelpunkt stehen Heilung, Reflexion, ein friedvoller Übergang und das Wohl der Kinder.
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Ein Kongress für Menschen, die mitten im Umbruch stehen
Wer eine Trennung erlebt, kennt oft dieses innere Chaos: Da sind Schuldgefühle, Rechtfertigungsdruck, Angst vor Bewertung, Sorgen um die Kinder, finanzielle Unsicherheit, körperliche Erschöpfung und die große Frage: Wie soll es jetzt weitergehen?
Viele Menschen funktionieren äußerlich weiter, während innerlich alles wankt. Andere kämpfen mit Wut, Trauer, Scham oder dem Gefühl, versagt zu haben. Besonders schwer wird es, wenn Kinder betroffen sind. Dann geht es nicht nur um zwei Erwachsene, die getrennte Wege gehen, sondern auch um junge Menschen, die Halt, Orientierung und Sicherheit brauchen.
Der Trennungskongress möchte genau dafür einen geschützten Raum schaffen. Er lädt dazu ein, Trennung nicht nur als Ende zu betrachten, sondern als Übergang: herausfordernd, ja – aber auch als Möglichkeit, bewusster, friedvoller und heilsamer mit sich selbst, dem ehemaligen Partner und der Familie umzugehen.
Damit Kinder nicht zwischen die Fronten geraten
Ein besonders wertvoller Schwerpunkt des Kongresses ist das Wohl der Kinder. Denn in Trennungssituationen geraten Kinder oft schneller in Loyalitätskonflikte, als den Erwachsenen bewusst ist. Sie spüren Spannungen, unausgesprochene Vorwürfe und emotionale Kälte. Manchmal werden sie sogar ungewollt zu Vermittlern, Tröstern oder stillen Mitträgern elterlicher Konflikte.
„Split Happens“ möchte Eltern dabei unterstützen, den Blick wieder auf das Wesentliche zu richten: Was brauchen die Kinder jetzt? Wie kann Elternschaft weiter gelingen, auch wenn die Partnerschaft endet? Wie bleibt Verbindung möglich, ohne alte Verletzungen ständig neu aufzureißen?
Das ist kein einfacher Weg. Aber er ist unglaublich wichtig. Denn eine Trennung muss nicht bedeuten, dass Kinder dauerhaft zwischen zwei Welten zerrieben werden. Sie kann auch zu einem neuen Familienmodell führen, in dem Klarheit, Respekt und emotionale Sicherheit wieder wachsen dürfen.
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Heilung statt Rosenkrieg
Der Titel des Kongresses bringt es auf den Punkt: „Damit Friede bleibt, wenn Liebe geht.“
Das klingt sanft, ist aber eigentlich ziemlich kraftvoll. Denn Frieden in einer Trennung bedeutet nicht, alles schönzureden. Es bedeutet auch nicht, eigene Grenzen zu vergessen oder Verletzungen zu verdrängen. Frieden bedeutet vielmehr, bewusst auszusteigen aus Eskalation, Schuldspiralen und dem Wunsch, den anderen zu bestrafen.
Heilung beginnt dort, wo Menschen wieder Verantwortung für ihren eigenen inneren Zustand übernehmen. Wo sie hinschauen, was die Trennung in ihnen auslöst. Wo sie Trauer zulassen, Wut verstehen, Schuldgefühle einordnen und sich fragen: Wie kann ich aus dieser Situation heraus wieder in meine Würde kommen?
Der Kongress verbindet dabei verschiedene Perspektiven: psychologisch, pädagogisch, körperlich, spirituell, rechtlich, beziehungsorientiert und familienbezogen. Genau das macht ihn so wertvoll, denn Trennung betrifft nie nur einen Lebensbereich. Sie geht durch den ganzen Menschen.
Raum für Neuausrichtung – und vielleicht auch Reunion
Spannend ist auch, dass „Split Happens“ nicht nur das endgültige Ende einer Beziehung betrachtet. Der Kongress lässt bewusst Raum für Neuausrichtung oder Reunion.
Das bedeutet: Nicht jede Krise muss zwangsläufig in einer endgültigen Trennung enden. Manchmal braucht es einen ehrlichen Zwischenraum, in dem beide Menschen sich selbst, ihre Muster und ihre Beziehung neu betrachten können. Manchmal entsteht aus Abstand Klarheit. Manchmal wird sichtbar, dass ein Neubeginn möglich ist. Und manchmal zeigt sich, dass Loslassen der friedlichere Weg ist.
Der Kongress scheint hier keine dogmatische Richtung vorzugeben. Vielmehr lädt er dazu ein, den eigenen Weg bewusster zu gehen – ob dieser nun in eine faire Trennung, eine neue Form von Elternschaft, eine persönliche Heilungsreise oder in eine mögliche Wiederannäherung führt.
Die Themen des Trennungskongresses
Die Speakerinnen und Speaker bringen eine große Bandbreite an Wissen und Erfahrung mit. Thematisch geht es unter anderem um:
Trennungsverarbeitung und Selbstliebe
Wie kann man sich selbst wiederfinden, wenn eine Beziehung zerbricht? Wie verarbeitet man Schmerz, Zurückweisung, Schuld und Verlust?
Kinder in der Trennung begleiten
Wie können Eltern ihren Kindern Sicherheit geben? Wie verhindert man, dass Kinder zwischen die Fronten geraten?
Konflikte in Paarbeziehungen
Warum eskalieren Konflikte? Welche Bedeutung haben sie? Und wie können Menschen lernen, anders miteinander umzugehen?
Vatersein und Muttersein nach der Trennung
Wie bleibt Elternschaft lebendig, wenn die Partnerschaft endet? Wie können Väter und Mütter ihre Rolle neu finden?
Fremdgehen, Vertrauensbruch und Verletzung
Wie lässt sich Untreue verstehen? Was macht ein Vertrauensbruch mit Körper, Seele und Beziehung?
Schuld, Vergebung und Akzeptanz
Wie kommt man aus quälenden Schuldgefühlen heraus? Was bedeutet Vergebung wirklich – und was nicht?
Rechtliche Fragen rund um Trennung und Scheidung
Auch Themen wie Umgangsregelungen, Sorgerecht, Familienrecht und die Begleitung von Kindern vor Gericht finden Raum.
Glaube, Sinn und spirituelle Erschütterung
Für Menschen, die gläubig sind, kann eine Trennung zusätzlich eine tiefe Glaubenskrise auslösen. Auch dieser sensible Bereich wird angesprochen.
Die Speakerinnen und Speaker
Beim Trennungskongress kommen über 20 erfahrene Menschen zusammen, die aus unterschiedlichen Perspektiven auf Trennung, Beziehung, Familie, Heilung und Neubeginn schauen. Mit dabei sind unter anderem:
Prof. Dr. Gerald Hüther, bekannt für seine Arbeit rund um Potenzialentfaltung und menschliche Entwicklung.
Prof. Dr. Guy Bodenmann, Paarforscher und Paartherapeut, der über Konflikte und ihre Bedeutung für Paarbeziehungen spricht.
Renate Maltry, Fachanwältin für Erbrecht und Familienrecht, mit dem Thema Trennung in der Lebensmitte.
Susanne Pehse, Trennungsbegleiterin für Familien, mit dem wichtigen Fokus darauf, warum gerade der Anfang einer Trennung so entscheidend ist.
Mustafa Rast, Kinder- und Jugendcoach, der zeigt, wie Kinder an Krisen wachsen können.
Josef John, der über den Einfluss von Trennung auf ein Scheidungskind spricht.
Jenny Feuerbacher, Mentorin für erwachsene Trennungskinder, mit dem Blick darauf, wie die Trennung der eigenen Eltern auf die eigene Trennung wirken kann.
Janine Förster, systemische Kinder- und Jugendlichentherapeutin, mit dem Thema „Kinder aus der Klemme“.
Frederik Esser, systemischer Coach für Väter, zum Thema Vater sein und bleiben.
Franziska Dietsche, die über die besondere Rolle von Bonusmüttern spricht.
Eva Neukamp, Pädagogin, Therapeutin, Referentin sowie Lehrer-Schüler- und Familiencoach.
Dr. Jens Hermes, Beziehungscoach für Trennungsverarbeitung, Selbstliebe und Beziehungsrettung.
Dr. med. Sabine Stadtmüller, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, mit dem Blick auf hormonelle Auswirkungen in Trennungssituationen.
Ester Carlino, die darüber spricht, was passiert, wenn Trennung den Glauben erschüttert.
Christine Poppe, Coach für Neurosystemische Integration, mit Impulsen dazu, Halt zu finden, wenn alles wankt.
Anne Lippold, Zykluscoach, Frauengesundheitscoach und Autorin.
Annika Bühnemann, Autorin und Begleiterin in ein tiefes, wahrhaftiges Leben.
Catharina Josephin Hohe Gorlo, Sexologin, Liebesarchitektin und Expertin für integrale Beziehungen.
Anne Hackenberger, Paar- und Familientherapeutin, Achtsamkeitslehrerin und Beziehungsforscherin.
Anne Bormann, psychologische Beraterin, bindungsorientierte Familienberaterin und EMDR-Begleiterin.
Anna-Lisa Oggenfuss, Gründungsmitglied und ehemalige Leitung von Heart Synch Europa.
Moderiert und initiiert wird der Kongress von Christina Geister, Sozialpädagogin, Friedenserforscherin und Gedankencoach.
Wer hinter dem Kongress steht
Die Initiatorin Christina Geister bringt in dieses Projekt nicht nur fachliches Interesse ein, sondern auch persönliche Erfahrung. Auf der Kongressseite beschreibt sie, dass sie selbst vor Jahren auf die Scherben ihrer Ehe geblickt hat und die Trennung damals als großes persönliches Versagen empfand. Daraus entstanden Schlafstörungen, Panikmomente und auch gesundheitliche Folgen. Heute möchte sie mit dem Kongress eine Bühne für Menschen schaffen, die auf Frieden ausgerichtet sind und anderen in Trennungssituationen echte Orientierung geben können.
Das macht den Kongress besonders nahbar. Hier spricht niemand von oben herab über Trennung als theoretisches Konzept. Es geht um gelebte Erfahrung, um Wunden, um Heilung und um die Frage, wie man trotz Schmerz menschlich bleiben kann.
Für wen ist „Split Happens“ geeignet?
Der Kongress richtet sich an Menschen, die sich in einer Beziehungskrise befinden, eine Trennung erwägen, gerade mitten in einer Trennung stehen oder eine vergangene Trennung noch nicht verarbeitet haben.
Besonders hilfreich kann er sein für:
- Menschen, die friedvoller mit einer Trennung umgehen möchten
- Eltern, die ihre Kinder schützen und gut begleiten wollen
- Menschen, die unter Schuld, Scham oder Wut leiden
- Getrennte Paare, die weiterhin Eltern bleiben müssen
- Menschen, die nach einer Trennung wieder zu sich selbst finden möchten
- Gläubige Menschen, die mit Trennung innerlich oder spirituell ringen
- Paare, die prüfen möchten, ob eine Reunion möglich ist
- Angehörige oder Begleiter, die Trennungssituationen besser verstehen möchten
Gerade für Eltern kann dieser Kongress ein wichtiger Impuls sein. Denn auch wenn eine Beziehung endet: Die gemeinsame Verantwortung für Kinder bleibt. Und oft entscheidet die Art der Trennung darüber, wie stark Kinder langfristig belastet werden.
So funktioniert die Teilnahme
Der Online-Kongress findet vom 16. bis 23. Juni 2026 statt. Die Anmeldung ist kostenfrei. Nach der Anmeldung erhalten Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine E-Mail mit einem Anmeldelink. Erst nach Bestätigung dieses Links ist der Platz gesichert. Ab dem 16. Juni werden täglich neue Interviews freigeschaltet, die jeweils für 24 Stunden kostenfrei verfügbar sind.
Laut Kongressseite erwarten die Teilnehmenden über 20 Sprecherinnen und Sprecher, mehr als 15 Stunden Inhalte und eine komplett kostenfreie Teilnahme während des Kongresszeitraums.
Warum dieser Kongress so wichtig ist
Trennung ist ein Thema, über das oft entweder zu hart oder zu oberflächlich gesprochen wird. Die einen sagen: „Zieh es einfach durch.“ Die anderen sagen: „Ihr müsst nur mehr kämpfen.“ Aber das echte Leben ist meistens komplexer.
Manche Beziehungen können heilen. Andere dürfen enden. Manche Menschen brauchen Abstand. Andere brauchen Versöhnung. Manche Kinder brauchen klare Strukturen. Andere brauchen vor allem emotionale Sicherheit. Und fast alle Beteiligten brauchen eines: Menschen, die nicht verurteilen, sondern begleiten.
Genau deshalb ist ein Kongress wie „Split Happens“ so wertvoll. Er nimmt Trennung ernst, ohne sie dramatisch auszuschlachten. Er spricht von Frieden, ohne Schmerz zu verleugnen. Und er stellt Heilung in den Mittelpunkt, ohne einfache Patentrezepte zu versprechen.
Fazit: Ein Kongress für Frieden, Würde und Neubeginn
„Split Happens – Der Trennungskongress“ ist ein Online-Kongress für eine der sensibelsten Phasen im Leben. Er richtet sich an Menschen, die nicht im Rosenkrieg stecken bleiben möchten, sondern nach einem bewussteren, friedlicheren und heilsameren Weg suchen.
Es geht um Kinder. Um Eltern. Um alte Verletzungen. Um neue Wege. Um Grenzen. Um Selbstliebe. Um Vergebung. Um Verantwortung. Und vielleicht auch um die Möglichkeit, dass aus einem Ende nicht nur Verlust entsteht, sondern irgendwann auch Frieden.
Denn manchmal geht Liebe.
Aber Würde darf bleiben.
Frieden darf bleiben.
Und Heilung darf beginnen.
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