Kostenloser Medumio Online-Kongress
Alzheimer & Demenz Kongress 2026
33 Interviews über Gehirngesundheit, Risikofaktoren, Früherkennung, Ernährung, Bewegung und den Umgang mit einer Demenzdiagnose.
Gehirngesundheit verstehen, ohne falsche Versprechen
Vergesslichkeit bedeutet nicht automatisch Demenz. Gleichzeitig sollten anhaltende Veränderungen des Gedächtnisses, der Orientierung, der Sprache oder der Alltagsfähigkeiten ernst genommen werden. Der Alzheimer & Demenz Kongress beleuchtet, welche Faktoren die Gehirngesundheit beeinflussen können und welche Möglichkeiten der Prävention, Diagnostik und Unterstützung diskutiert werden.
Ein Teil des Demenzrisikos hängt mit beeinflussbaren Faktoren zusammen. Dazu zählen unter anderem Bewegung, Blutdruck, Diabetes, Rauchen, Hörverlust, soziale Isolation und weitere gesundheitliche oder soziale Bedingungen. Trotzdem lässt sich Alzheimer nicht sicher verhindern oder durch einzelne Lebensmittel, Präparate oder Methoden „umkehren“.
Das erwartet dich
- 33 Interviews mit Fachleuten aus Medizin, Forschung, Ernährung, Psychologie und komplementären Bereichen
- zehn thematisch strukturierte Kongresstage
- kostenfreie Online-Ausstrahlung vom 11. bis 20. September 2026
- tägliche Zugangslinks per E-Mail
- Gratis-Guide „Demenz verstehen & vorbeugen – Der ganzheitliche Ansatz für ein starkes Gehirn“ laut Veranstalter
- ein eigener Beitrag über die seelische Belastung von Angehörigen
- optionaler kostenpflichtiger Premium-Zugang für dauerhaften Zugriff
Programm: alle zehn Kongresstage
Tag 1 – So funktioniert dein Gehirn | 11. September
- Teresa Arrieta: Was im Gehirn passiert, wenn Erinnerungen schwinden
- Dr. Anke Stockhausen: Erkenntnisse und Ansätze zur Prävention
- Dr. Michael Nehls: Insulinresistenz und Demenz
- Uschi Eichinger: Schlaf und Gehirngesundheit
Tag 2 – Stress fürs Gehirn | 12. September
- Daniel Auer & Corinna van der Eerden: Darm, Barrieren und Demenzrisiko
- Kyra Kauffmann: ApoE4 und genetisches Risiko
- Prof. Lars Klimaschewski: Anatomie unseres Denkens
- Martin Auerswald: Nährstoffe und Lebensstilfaktoren
Tag 3 – Substanzen fürs Gehirn | 13. September
- Prof. Michaela Döll: Cholin, Salbei und Polyphenole
- Dr. Michael Nehls: Lithium und Gehirngesundheit
- Dr. Cornelia Ott: Frauen, Alter und Alzheimer-Risiko
Tag 4 – Keto, Fette und Ernährung | 14. September
- Ulrike Gonder: Omega-3, Kokosöl und Ketone
- Dr. Wolfgang Karner: Ketogene Ernährung und Alzheimer
- Dr. Lulit & Mabon Wunder: Keto im Alltag
- Kornelia C. Rebel: Gehirnfreundliche Ernährung
Tag 5 – Gene und Hormone | 15. September
- Dr. Helena Wehner: Hormone, Wechseljahre und Andropause
- Dr. Stefan Bogdanov: Gehirnschutz bei ApoE4
- Dr. Michael Stienen: Gehirntraining und Prävention
- Laszlo Schlindwein: Vitamin D und Demenzrisiko
Tag 6 – Entzündungen und Infektionen | 16. September
- Annic Scholer: DNA und Entzündungsrisiken
- Dr. Armin Schwarzbach: Infektionen und Früherkennung
- Dr. Annette Jasper: Mundgesundheit und Gehirn
Tag 7 – Blutmarker und Cholesterin | 17. September
- Karl Seeger: komplementäre Methoden gegen das Vergessen
- Dr. Christian Gersch: Fruchtzucker, Harnsäure und Gehirn
- Dr. Christian Gersch: Cholesterin und Gehirngesundheit
Tag 8 – Bewegung und Neuroplastizität | 18. September
- Horst Lutz: Life Kinetik, Bewegung und Kognition
- Dr. Barbara Studer: Neuroplastizität und geistige Fitness
- Dr. Till Sukopp: Bewegung gegen das Vergessen
Tag 9 – Darm-Hirn-Achse und Zucker | 19. September
- Dr. Kurt Mosetter: Zucker und Gehirngesundheit
- Prof. Anita Frauwallner: Darm-Hirn-Achse
Tag 10 – Emotionen und Diagnose | 20. September
- Birgit Schöppe: Emotionen aus komplementärer Sicht
- Iris Jirka: Praxistipps im Umgang mit Demenz
- Anett Renner: Ohnmacht, Wut und Trauer bei Angehörigen
Wer moderiert den Kongress?
Teresa Arrieta ist Medizinjournalistin sowie Stoffwechsel- und Wechseljahresexpertin. Dr. rer. nat. Anke Stockhausen ist Apothekerin, Heilpraktikerin und auf Demenzprävention spezialisiert. Gemeinsam führen sie durch das breit angelegte Programm.
Für wen ist der Kongress gedacht?
Menschen mit ersten Sorgen
Zur Orientierung und als Vorbereitung auf ein ärztliches Gespräch.
Angehörige
Für Wissen über Krankheitsbilder, Kommunikation und eigene Entlastung.
Präventionsinteressierte
Für einen Überblick über beeinflussbare Risikofaktoren.
Gesundheitsberufe
Zum Kennenlernen verschiedener medizinischer und komplementärer Perspektiven.
Wann sollte Vergesslichkeit abgeklärt werden?
Eine Untersuchung ist sinnvoll, wenn Gedächtnisprobleme zunehmen, den Alltag beeinträchtigen oder anderen Personen auffallen. Auch Schwierigkeiten mit Orientierung, Sprache, Finanzen, Medikamenten oder vertrauten Abläufen gehören ärztlich abgeklärt. Eine frühe Untersuchung ist wichtig, weil auch behandelbare Ursachen ähnliche Beschwerden auslösen können, beispielsweise Depressionen, Schlafprobleme, Vitaminmangel, Schilddrüsenerkrankungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten.
Praktische Checkliste für Angehörige
- Beobachtete Veränderungen mit Datum und konkreten Beispielen notieren.
- Aktuelle Medikamentenliste zum Arzttermin mitnehmen.
- Hör- und Sehvermögen prüfen lassen.
- Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung frühzeitig und respektvoll ansprechen.
- Bei Überforderung Beratungsstellen, Pflegeberatung und Angehörigengruppen nutzen.
- Nicht jede falsche Erinnerung korrigieren: Sicherheit und wertschätzende Kommunikation sind häufig wichtiger.
So funktioniert die Teilnahme
- Auf der Kongressseite kostenlos anmelden.
- Bestätigungslink in der E-Mail anklicken.
- Vom 11. bis 20. September täglich den Link zum Tagesprogramm erhalten.
- Interviews am Computer, Tablet oder Smartphone ansehen.
- Optional einen kostenpflichtigen dauerhaften Zugang erwerben.
FAQ zum Alzheimer & Demenz Kongress 2026
Wann findet der Kongress statt?
Vom 11. bis 20. September 2026.
Ist die Teilnahme kostenlos?
Ja, die Tagesinterviews sind während der Laufzeit kostenlos. Ein dauerhafter Zugang ist optional kostenpflichtig.
Wie viele Interviews gibt es?
Medumio kündigt 33 Interviews mit 33 Fachleuten an.
Kann Alzheimer sicher verhindert werden?
Nein. Einige Risikofaktoren sind beeinflussbar, eine sichere Verhinderung kann jedoch nicht versprochen werden.
Ist jede Vergesslichkeit Demenz?
Nein. Vergesslichkeit kann viele Ursachen haben. Zunehmende oder alltagsrelevante Veränderungen sollten ärztlich abgeklärt werden.
Ersetzt der Kongress eine Untersuchung?
Nein. Der Kongress ist ein Informationsangebot und keine Diagnose oder Behandlung.
Fazit
Der Alzheimer & Demenz Kongress 2026 bietet mit 33 Interviews einen sehr breiten Überblick. Besonders hilfreich sind die Beiträge zu Gehirnfunktion, Bewegung, Schlaf, Ernährung und zur Belastung von Angehörigen. Weil auch umstrittene oder komplementäre Thesen vorkommen, sollten Heilversprechen kritisch geprüft werden. Als Einstieg, zur Prävention und zur Vorbereitung auf ein ärztliches Gespräch bietet das Programm dennoch viel Orientierung.
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