Manchmal fühlt sich ein Leben auf den ersten Blick ganz nach dem eigenen an – und trotzdem tauchen immer wieder dieselben Reaktionen, Rollen oder inneren Konflikte auf. Erwartungen aus der Familie, alte Loyalitäten, Schuld, Scham, Bindungsmuster oder früh gelernte Schutzstrategien können Entscheidungen bis heute beeinflussen, ohne dass uns das im Alltag ständig bewusst ist.
Genau hier setzt der „Verstrickt & frei – Frei Sein Jetzt“ Online-Kongress 2026 an. Vom 24. bis 30. September 2026 lädt Gastgeberin Brigitte Battenhausen gemeinsam mit 21 bewegenden Begegnungen dazu ein, genauer hinzuschauen: Was gehört wirklich zu mir? Welche alten Geschichten wirken noch weiter? Was hat mich einmal geschützt – und was darf heute vielleicht leichter werden?
Der Kongress ist dabei ausdrücklich nicht als lose Aneinanderreihung einzelner Interviews gedacht. Die sieben Tage sind wie eine Reise aufgebaut: vom ersten Erkennen über das Verstehen und Fühlen bis hin zur Frage, wie ein freieres, selbstbestimmteres Leben aussehen kann.
Die Teilnahme am Online-Kongress ist kostenfrei.
Kostenlos anmelden & Infos zum Online-Kongress *
Worum geht es bei „Verstrickt & frei“?
Der rote Faden des Kongresses lässt sich mit einer einfachen, aber weitreichenden Frage beschreiben: „Lebe ich wirklich mein eigenes Leben – oder folge ich noch einem alten Drehbuch?“
Viele Muster entstehen nicht bewusst. Wir übernehmen Rollen, Erwartungen und Gefühle aus unserem Umfeld, passen uns an, versuchen dazuzugehören oder entwickeln Schutzmechanismen, die in einer früheren Lebensphase sinnvoll gewesen sein können. Später können dieselben Strategien jedoch dazu führen, dass wir uns selbst immer wieder verlassen, Grenzen übergehen oder in Situationen reagieren, als wäre eine längst vergangene Gefahr noch unmittelbar vorhanden.
„Verstrickt & frei“ möchte diese Zusammenhänge aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Dabei geht es unter anderem um familiäre Prägungen, transgenerationale Themen, Bindungsmuster, Trauma und Schutzmechanismen, Körper- und Nervensystemreaktionen, Schuld und Scham, Selbstannahme sowie die Fähigkeit, den eigenen Platz im Leben wieder bewusster einzunehmen.
Besonders spannend ist die Dramaturgie: Jeder Kongresstag baut auf dem vorherigen auf. Aus Erkennen wird Verstehen, aus Verstehen wird Fühlen, daraus entsteht Würdigung – und schließlich die Möglichkeit, sich zu erinnern, loszulassen und das eigene Leben aktiver zu gestalten.
Die sieben Kongresstage im Überblick
Tag 1 · 24. September – Tatort Leben
Wer zieht eigentlich an deinen Strippen?
Georg Martinka · Andreas Bernknecht · Jana Eva Ritzen
Der erste Tag öffnet den „Tatort Leben“. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie unsere Vorstellung von Wirklichkeit entsteht und welche emotionalen Drehbücher bis heute mitbestimmen können, wie wir denken, fühlen und handeln.
Der Kern dieses Tages lautet: Erkennen. Lebe ich wirklich mein eigenes Leben – oder folge ich noch einem Muster, das längst vor meiner heutigen Entscheidung entstanden ist?
Tag 2 · 25. September – Die Geschichte hinter deiner Geschichte
Was davon gehört eigentlich wirklich zu mir?
Gabriele A. Petrig · Angela Bittl · Dr. Ilona Schönwald
Am zweiten Tag richtet sich der Blick stärker auf familiäre Prägungen und Erfahrungen, die über Generationen weiterwirken können. Nicht jedes Gefühl, jede Erwartung oder jede innere Verpflichtung muss ausschließlich in der eigenen Lebensgeschichte begonnen haben.
Der Leitgedanke lautet: Verstehen. Nicht alles, was ich heute trage, hat zwangsläufig bei mir begonnen.
Tag 3 · 26. September – Wenn Liebe weh tut
Was habe ich getan, um dazuzugehören?
Nadja Laskò · Silke Busse · Savina Tilmann
Dieser Kongresstag beschäftigt sich mit Bindungsmustern, Zugehörigkeit und alten Schutzmechanismen. Was tun Menschen, um Nähe zu sichern? Wo verlieren sie den Kontakt zu sich selbst? Und warum reagiert der Körper manchmal noch so, als wäre eine vergangene Gefahr weiterhin präsent?
Hier steht das Fühlen im Mittelpunkt: Was früher Schutz war, darf heute wahrgenommen und neu eingeordnet werden.
Tag 4 · 27. September – Vom Überleben ins Leben
Was hat mein System gespeichert?
Dr. Mathias Künlen · Dr. Susanne Hufnagel · Michaela Huber
Tag vier richtet die Aufmerksamkeit auf Körper, Herz und innere Anteile. Viele Reaktionen, die heute lästig, übertrieben oder unverständlich erscheinen, können ursprünglich einmal eine sinnvolle Anpassung an schwierige Erfahrungen gewesen sein.
Der Kongress lädt an diesem Tag zum Würdigen ein: Was mich einmal geschützt hat, muss mich nicht für immer begrenzen.
Tag 5 · 28. September – Die Erlaubnis, ich selbst zu sein
Was, wenn mit mir nie etwas falsch war?
Anne Heintze · Dagmar Neubronner · Lilian Runge
Viele Menschen kennen innere Sätze wie „Ich bin zu viel“, „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich muss anders sein, damit ich dazugehöre“. Der fünfte Tag stellt diese Selbstbilder infrage und richtet den Blick stärker auf Selbstannahme und die eigene Individualität.
Der Leitgedanke lautet: Erinnern. Ich muss nicht jemand anderes werden, um meinen Platz zu verdienen.
Tag 6 · 29. September – Der mutige Schritt in die Freiheit
Was hält mich noch zurück?
Odette Sales · Nina Hartmann · Uwe Albrecht
Am vorletzten Kongresstag geht es um Anpassung, Schuld, Scham und die Geschichten, die Menschen manchmal wie unsichtbare Ketten an eine frühere Rolle binden. Im Mittelpunkt steht die Frage, was es braucht, um den eigenen Platz bewusster einzunehmen und Entscheidungen weniger aus alten Automatismen heraus zu treffen.
Der Schritt heißt hier: Loslassen. Ich darf meinen eigenen Platz einnehmen.
Tag 7 · 30. September – Frei sein. Jetzt.
Was, wenn die Käfigtür längst offen steht?
Monika & Andreas Pott · Christine Seith · Sancia Irina Fecher
Der letzte Tag führt die Reise zusammen. Vergangenes lässt sich nicht ungeschehen machen – aber es muss nicht automatisch die Zukunft bestimmen. Der Abschluss richtet den Blick auf Integration, Eigenverantwortung und die Möglichkeit, das eigene Leben wieder stärker in die eigenen Hände zu nehmen.
Der letzte Schritt lautet: Leben. Die Käfigtür steht längst offen – der eigene Weg darf beginnen.
Jetzt kostenfrei bei „Verstrickt & frei“ anmelden *
Die zentralen Themen des Online-Kongresses
Obwohl die 21 Begegnungen sehr unterschiedliche Blickwinkel mitbringen, ziehen sich mehrere Themen durch die gesamte Kongresswoche:
- Familiäre Muster und Prägungen: Welche Rollen, Erwartungen und emotionalen Dynamiken prägen uns bis heute?
- Transgenerationale Zusammenhänge: Was könnte bereits vor der eigenen Lebensgeschichte begonnen haben?
- Bindung und Zugehörigkeit: Welche Strategien entwickeln Menschen, um geliebt zu werden oder dazuzugehören?
- Schutzmechanismen und Trauma: Warum können frühere Überlebensstrategien im heutigen Alltag weiterwirken?
- Körper und Nervensystem: Wie zeigen sich gespeicherte Erfahrungen in Reaktionen, Empfindungen und innerer Alarmbereitschaft?
- Schuld und Scham: Welche inneren Ketten halten Menschen in alten Rollen fest?
- Selbstannahme und Identität: Was bleibt, wenn der Druck nachlässt, jemand anderes sein zu müssen?
- Freiheit und Eigenverantwortung: Wie kann aus Erkenntnis ein bewussterer Umgang mit dem eigenen Leben entstehen?
Was das Konzept besonders macht
Viele Online-Kongresse bieten eine große Zahl einzelner Gespräche, aus denen sich Teilnehmende die interessantesten Themen herausgreifen können. „Verstrickt & frei“ wählt einen anderen Ansatz: Die Gespräche sind in eine klare Entwicklung eingebettet.
Der Kongress beginnt nicht sofort mit der Aufforderung, etwas „loszulassen“. Zuerst geht es um Wahrnehmung und Orientierung. Dann wird die eigene Geschichte im größeren Zusammenhang betrachtet. Erst danach rücken Bindungsmuster, Körperreaktionen und Schutzstrategien stärker in den Vordergrund. Die letzten Tage führen über Selbstannahme, Schuld und Scham hin zur Frage, welche Schritte in Richtung eines freieren Lebens möglich werden.
Dadurch entsteht ein nachvollziehbarer roter Faden. Wer alle sieben Tage verfolgt, erlebt die Interviews nicht nur als einzelne Wissensbausteine, sondern als aufeinander aufbauende Perspektiven auf ein gemeinsames Thema.
Für wen kann „Verstrickt & frei“ interessant sein?
Der Kongress dürfte besonders Menschen ansprechen, die merken, dass bestimmte Muster trotz vieler guter Vorsätze immer wieder auftauchen. Vielleicht kennst du das Gefühl, in Beziehungen automatisch in alte Rollen zu rutschen, dich für andere verantwortlich zu fühlen, deine eigenen Bedürfnisse zurückzustellen oder dich zu fragen, warum manche Situationen emotional viel stärker wirken, als du es dir rational erklären kannst.
Auch wenn du dich bereits mit Persönlichkeitsentwicklung, Familienmustern, Bindung, Trauma, Nervensystem, Selbstwert oder innerer Arbeit beschäftigst, kann die Kongresswoche interessant sein. Die verschiedenen Expertinnen und Experten beleuchten ähnliche Grundfragen aus unterschiedlichen Richtungen und können dadurch helfen, bekannte Themen noch einmal neu einzuordnen.
Der Kongress versteht Freiheit dabei nicht einfach als „alles hinter sich lassen“. Der Aufbau legt vielmehr nahe, zuerst zu erkennen und zu würdigen, was einmal eine Funktion hatte – und daraus bewusster zu entscheiden, was heute noch gebraucht wird.
Gastgeberin Brigitte Battenhausen
Brigitte Battenhausen führt durch den Online-Kongress und verbindet die 21 Begegnungen zu einer gemeinsamen Reise. In der Vorstellung des Kongresses beschreibt sie die Woche nicht als Sammlung einzelner Interviews, sondern als Weg vom Innehalten und Erkennen über Geschichte, Verletzungen, Rollen und Überlebensstrategien bis zu der Frage, wie das eigene Leben wieder stärker in die eigenen Hände genommen werden kann.
Genau diese Haltung spiegelt sich auch in der Tagesstruktur wider: Der Kongress möchte nicht nur Informationen sammeln, sondern Zusammenhänge sichtbar machen.
Verstrickt & frei 2026: Termin und Teilnahme
- Event: Verstrickt & frei – Frei Sein Jetzt
- Zeitraum: 24. bis 30. September 2026
- Format: Online-Kongress
- Teilnahme: kostenfrei
- Umfang: sieben Kongresstage und 21 bewegende Begegnungen
- Schwerpunkte: familiäre Muster, Bindung, Trauma und Schutzmechanismen, Körper und Nervensystem, Selbstannahme, Schuld, Scham und innere Freiheit
Wer sich mit der Frage beschäftigt, welche alten Geschichten das eigene Leben noch beeinflussen, findet hier eine ungewöhnlich klar aufgebaute Kongresswoche mit einem starken roten Faden: Verstrickungen erkennen, Mut finden, Altes lösen, Verbindung spüren und Freiheit leben.
Kostenlose Teilnahme sichern & alle Infos ansehen *
Hinweis zu sensiblen Themen
Im Kongress werden unter anderem Trauma, Bindung, Körperreaktionen und psychische Belastungen thematisiert. Die Interviews dienen der Information und persönlichen Orientierung und ersetzen keine individuelle medizinische, psychotherapeutische oder therapeutische Behandlung.
Hinweis: Über die Namen der Speaker gelangst du zu weiteren Informationen und Angeboten. Einige dieser Links sind Affiliate-Links.
Trage das Event mit einem Klick in Deinen Kalender ein:
Outlook LiveOffice 365
Lasse Dich über neue Online-Kongresse per E-Mail informieren:
Kategorien
Teile den Link zum Online-Kongress gern mit deinen Freunden, damit auch sie von diesen wertvollen Videos und Inhalten profitieren können:
Online-Kongress-Info.de Online-Kongresse Infos & Anmeldung 2026 