Sicher. Stark. Handlungsfähig. – Online-Kongress 2026: Wie Kinder souverän mit Druck und Konflikten umgehen

Sicher. Stark. Handlungsfähig. – Wie Kinder souverän mit Druck und Konflikten umgehen

Datum/Zeit: 29.09.2026 - 08.10.2026

Was passiert, wenn ein Kind auf dem Pausenhof ausgelacht, ausgegrenzt oder unter Druck gesetzt wird – und die Eltern gerade nicht danebenstehen? Genau an diesem Punkt setzt der kostenlose Online-Kongress „Sicher. Stark. Handlungsfähig. – Wie Kinder souverän mit Druck und Konflikten umgehen“ an.

Vom 29. September bis 8. Oktober 2026 dreht sich zehn Tage lang alles um die Frage, wie Kinder von innen heraus gestärkt werden können. Statt nur über Probleme wie Mobbing, Gruppendruck, Wut, Schuldruck oder digitale Risiken zu sprechen, soll der Kongress Eltern konkrete Orientierung und alltagstaugliche Werkzeuge an die Hand geben.

Geplant sind vier Interviews pro Tag mit insgesamt rund 40 Expertinnen und Experten aus Pädagogik, Psychologie, Gewaltprävention, Medienbildung und Selbstbehauptung. Jedes Interview ist laut Veranstalter für 24 Stunden kostenlos abrufbar.

Kostenlos zum Online-Kongress anmelden *

Worum geht es beim Online-Kongress?

Viele Eltern kennen die Situation: Zuhause lässt sich über Konflikte sprechen, gemeinsam nach Lösungen suchen und Sicherheit geben. In Schule, Freundeskreis, Verein oder Internet muss ein Kind jedoch oft in Sekunden selbst reagieren. Genau deshalb richtet sich der Kongress nicht nur auf Schutz von außen, sondern auf die Frage, wie Kinder lernen können, Grenzen wahrzunehmen, Nein zu sagen, Hilfe zu holen, Konflikte einzuordnen und trotz Druck handlungsfähig zu bleiben.

Die Themen reichen von Selbstbewusstsein und Mobbing über starke Gefühle, Schuldruck und Pubertät bis zu Bindung, Schutz vor Übergriffen, Dauerstress und Medienkompetenz. Dabei soll es nicht bei theoretischen Vorträgen bleiben. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die im Familienalltag tatsächlich auftauchen:

  • Was kann ich sagen, wenn mein Kind weinend nach Hause kommt?
  • Wie vermittle ich meinem Kind ein klares und gesundes Nein?
  • Woran erkenne ich, ob hinter einem Streit möglicherweise mehr steckt?
  • Wie kann ein Kind mit Gruppendruck umgehen, ohne sich selbst zu verlieren?
  • Wie können Eltern unterstützen, ohne jede Situation für das Kind lösen zu wollen?

10 Tage – 40 Expertinnen und Experten – viele Blickwinkel

Der Kongress ist über zehn Tage angelegt. Pro Tag werden mehrere Gespräche freigeschaltet. Dadurch entsteht eine breite Themenpalette, ohne dass Teilnehmende alles gleichzeitig konsumieren müssen. Jedes Interview ist für einen begrenzten Zeitraum kostenlos verfügbar.

Die eingeladenen Fachleute kommen aus unterschiedlichen Bereichen. Genau diese Mischung kann interessant sein, weil Herausforderungen wie Mobbing, Konflikte oder Stress selten nur eine Ursache haben. Pädagogische, psychologische, körperorientierte und präventive Perspektiven können sich ergänzen und Eltern helfen, Situationen differenzierter einzuordnen.

Die zentralen Themen

Selbstbewusstsein und Selbstbehauptung

Ein starkes Kind ist nicht zwangsläufig laut oder unangreifbar. Viel wichtiger ist, dass es seine eigenen Grenzen wahrnimmt, sich mitteilen kann und weiß, wann es Unterstützung braucht. Der Kongress beschäftigt sich deshalb mit der Frage, wie Eltern Selbstvertrauen fördern können, ohne Druck aufzubauen.

Mobbing und Ausgrenzung

Mobbing ist mehr als ein einmaliger Streit. Für Eltern kann es schwierig sein zu erkennen, wann aus einzelnen Konflikten ein systematisches Problem wird. Die Interviews sollen Orientierung geben, welche Warnzeichen wichtig sein können und wie Eltern reagieren können, ohne die Situation zusätzlich zu verschärfen.

Wut, Tränen und starke Gefühle

Kinder reagieren auf Belastung sehr unterschiedlich. Manche ziehen sich zurück, andere werden laut oder aggressiv. Ein Schwerpunkt des Kongresses liegt darauf, Gefühle nicht nur als Problem zu betrachten, sondern als Signal. Eltern können dadurch besser verstehen, was hinter einer heftigen Reaktion stehen könnte.

Schuldruck und Leistungsstress

Noten, Erwartungen, Hausaufgaben, Vergleich mit anderen und Zukunftssorgen können Kinder und Jugendliche stark beschäftigen. Der Kongress greift auf, wie Familien mit Leistungsdruck umgehen und wie Kinder lernen können, ihren eigenen Wert nicht ausschließlich an Ergebnissen festzumachen.

Pubertät und Ablösung

Mit zunehmendem Alter verändern sich Beziehungen, Grenzen und Konflikte. Jugendliche wollen mehr Eigenständigkeit, gleichzeitig bleibt die Familie ein wichtiger Rückhalt. Der Kongress beleuchtet, wie Eltern Nähe und Loslassen miteinander verbinden können.

Bindung und Sicherheit

Kinder brauchen die Erfahrung, dass sie mit Problemen nach Hause kommen können, ohne sofort bewertet oder beschämt zu werden. Eine sichere Beziehung kann die Grundlage dafür schaffen, dass Kinder frühzeitig erzählen, wenn etwas nicht stimmt.

Schutz vor Übergriffen

Prävention bedeutet nicht, Kindern Angst zu machen. Vielmehr geht es darum, Körpergrenzen, unangenehme Situationen, Hilfeholen und ein klares Nein altersgerecht zu thematisieren. Der Kongress greift diese sensiblen Themen aus verschiedenen fachlichen Blickwinkeln auf.

Medien, Gruppendruck und digitale Konflikte

Konflikte enden heute nicht unbedingt mit dem Schulschluss. Messenger, soziale Netzwerke und Gruppenchats können Druck verstärken und Ausgrenzung rund um die Uhr sichtbar machen. Medienbildung gehört deshalb ebenfalls zum Themenfeld des Kongresses.

Was Eltern aus dem Kongress mitnehmen können

Der praktische Mehrwert liegt vor allem darin, dass viele Situationen aus dem Alltag aufgegriffen werden. Statt nur allgemeine Appelle wie „Mach dein Kind stark“ zu wiederholen, geht es um konkrete Handlungsmöglichkeiten: zuhören, nachfragen, Warnzeichen erkennen, Grenzen respektieren, Hilfe organisieren und Kindern schrittweise mehr eigene Lösungskompetenz zutrauen.

Dabei muss kein einzelnes Interview für jede Familie passen. Gerade die große Zahl an Expertinnen und Experten ermöglicht es, verschiedene Ansätze kennenzulernen und diejenigen Impulse herauszufiltern, die zur eigenen Situation und zum Alter des Kindes passen.

Jetzt kostenfrei teilnehmen *

Gastgeberin Santina Farago

Gastgeberin des Online-Kongresses ist Santina Farago. Laut Veranstalter arbeitet sie als Selbstbehauptungs- und Gewaltpräventionstrainerin, ist 2. Dan WingTsun (EWTO) und Diplom-Betriebswirtin. In der Kongressvorstellung beschreibt sie auch ihre persönliche Motivation: Sie wurde als Kind selbst gemobbt und hat das Thema später zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit gemacht.

Diese persönliche Verbindung prägt auch die Ausrichtung des Kongresses: Kinder sollen nicht erst dann Hilfe bekommen, wenn eine Situation eskaliert ist, sondern möglichst früh Kompetenzen entwickeln, um sich zu orientieren, Grenzen zu setzen und Unterstützung einzufordern.

Diese Expertinnen und Experten sind angekündigt

Nach der aktuellen Kongressankündigung sind unter anderem folgende Speakerinnen und Speaker vorgesehen:

Laura Bolli, Christelle Schläpfer, Corinna Weber, Claas Altenähr, Yannick Haile, Annika Superlöwe, Sabrina Bechler, Anne Hartkopf, Doris Gantenbein, Anton Wieser, Kiki & Christian (Glücksknirpse), Svenja Löwe, Ines Berger, Cordula Roemer, Alice Kliem, Theresia Stöckl-Drax, Nadine Dzolic, Thomas & Martina Weihrich, Maria Kageaki, Wendelin Niederberger, Eva Titze, Melanie Pires Marques, Diana Wegel, Bianca Batanas, Birgit Gattringer, Jennifer Gorny, Karin Waller, Tosin Borisade, Kathrin & Felix Lösch, Patricia López, Tim Hufnagl & Nina Huber-Stein, Anke Eyrich, Franziska von Oppen, Doreen Richter, Petra Trautwein, Julia Joanna, Stefanie und Björn Fischer, Juliane Krumbiegel, Philip Bandholtz und Angela Krauhs.

Für wen ist der Kongress interessant?

Der Online-Kongress richtet sich in erster Linie an Eltern und andere erwachsene Bezugspersonen, die Kinder und Jugendliche im Alltag begleiten. Besonders interessant kann er sein, wenn du dich mit einem oder mehreren dieser Punkte beschäftigst:

  • Dein Kind ist eher zurückhaltend und tut sich schwer, Grenzen zu setzen.
  • Es gibt wiederkehrende Konflikte in Schule oder Freundeskreis.
  • Du machst dir Sorgen wegen Mobbing oder Ausgrenzung.
  • Dein Kind reagiert häufig mit Wut, Rückzug oder starken Tränen.
  • Schule, Leistung oder Erwartungen erzeugen viel Druck.
  • Du möchtest Prävention ansprechen, ohne deinem Kind Angst zu machen.
  • Du suchst Impulse für einen souveräneren Umgang mit digitalen Konflikten.
  • Du möchtest dein Kind unterstützen, ohne ihm jede Schwierigkeit abzunehmen.

Warum sich die Teilnahme lohnen kann

Ein großer Vorteil des Formats ist die Breite. Eltern müssen sich nicht für einen einzigen Ansatz entscheiden, sondern können unterschiedliche fachliche Perspektiven kennenlernen. Bei 40 Expertinnen und Experten ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass mehrere Gespräche genau die Fragen treffen, die in der eigenen Familie gerade relevant sind.

Auch die zeitliche Struktur ist praktisch: Der Kongress läuft über zehn Tage und die Gespräche werden nacheinander freigeschaltet. So lässt sich die Teilnahme leichter in den Alltag integrieren als ein mehrstündiger Live-Vortragsmarathon.

Sicher. Stark. Handlungsfähig. 2026 – alle Eckdaten

  • Event: Sicher. Stark. Handlungsfähig. – Wie Kinder souverän mit Druck und Konflikten umgehen
  • Zeitraum: 29. September bis 8. Oktober 2026
  • Format: Online-Kongress
  • Teilnahme: kostenlos
  • Dauer: 10 Tage
  • Umfang: rund 40 Expertinnen und Experten, etwa vier Interviews pro Tag
  • Verfügbarkeit: laut Veranstalter jedes Interview 24 Stunden kostenlos abrufbar
  • Gastgeberin: Santina Farago
  • Themen: Selbstbewusstsein, Mobbing, Konflikte, Wut und Tränen, Schuldruck, Pubertät, Bindung, Schutz vor Übergriffen, Stress und Medienbildung

Wenn du dein Kind nicht einfach nur „beschützen“, sondern ihm schrittweise mehr Sicherheit und Handlungskompetenz mitgeben möchtest, bietet dieser Kongress eine sehr umfangreiche Gelegenheit, unterschiedliche Ansätze kennenzulernen.

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Wichtiger Hinweis

Die Inhalte des Kongresses dienen der Information und Prävention. Bei konkretem Mobbing, Gewalt, Übergriffen, akuter Gefährdung oder starken psychischen Belastungen sollte zusätzlich professionelle Unterstützung durch geeignete Fachstellen, Schule, Beratungsstellen oder medizinische beziehungsweise psychotherapeutische Fachpersonen in Anspruch genommen werden.


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